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Tipps und Trends

Leinenpflicht in Italien

In Städten und Parkanlagen dürfen Hunde nicht mehr frei laufen – Maulkorb sollte immer mitgeführt werden

Hundebesitzer auf dem Weg nach Italien müssen im Reisegepäck nicht nur eine Hundeleine mitführen, sie sollten sie auch verwenden. Zumindest dann, wenn es mit dem Vierbeiner durch Städte oder Parkanlagen geht. Denn seit dem 1. April gilt eine entsprechende Regierungsverordnung.
Wie die Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ berichtet, dürfe die Leine sogar nur eineinhalb Meter lang sein, ausziehbare Leinen müssten sich nach dieser Distanz einrasten lassen. Um Hundeangriffe auf Menschen und andere Tiere zu verringern, sei auch das Mitführen eines Maulkorbs Pflicht. Eine generelle Maulkorbpflicht gebe es zwar nicht – sollte es aber zu Zwischenfällen kommen, trage der anwesende Hundehalter die volle Verantwortung. Zur Vermeidung berühmt-berüchtigter „Tretminen“ ist nach dem Bericht des Blatts auch die Beseitigung des Hundekots gesetzlich vorgeschrieben. Wie und durch wen die neuen Regeln überprüft werden, ist aber offenbar noch unklar. Das gilt auch für die Höhe des Bußgelds, das bei Verstößen fällig wird.

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Bußgelder bei unangeschnallten Tieren im Auto

GurtpflichtDer ADAC informiert: Immer öfter werden Autofahrer zur Kasse gebeten, weil ihre Hunde nicht angeschnallt sind. Viele Hundebesitzer beschweren sich, wenn sie zur Kasse gebeten werden und sagen sich, dass das nicht angehen könnte.
Aber Achtung: Wer seinen Hund im Auto nicht sichert, begeht einen Verkehrsverstoß. Denn ein Verkehrsteilnehmer muss dafür sorgen, dass die Verkehrssicherheit nicht durch Ladung beeinträchtigt wird (StVO § 23). Und Tiere gelten im verkehrsrechtlichen Sinne als Ladung. Verstöße werden mit 35 € Bußgeld geahndet, bei Gefährdung sogar mit 50 € und drei Punkten.

Hunde müssen also während der Fahrt gesichert sein und das nicht nur, weil es vorgeschrieben ist. Schon bei einem Aufprall mit 50 km/h kann im Pkw das Dreißigfache des Eigengewichts auf einen Körper wirken. Ein mittelgroßer Hund, der z.B. 20 kg wiegt, entwickelt bei einem Unfall die Durchschlagkraft von einer halben Tonne (ca. 600 kg). So drohen schwerste Verletzungen für Hund und Halter. Anschnallen ist daher auch bei den Vierbeinern wichtig!

Am einfachsten geht das mit Spezialgeschirren, die dem Hund über den Kopf und Brustkorb gestülpt werden und dann am Sicherheitsgurt oder an Isofix-Haken befestigt werden. Es wird empfohlen, nicht zuviel Bewegungsspielraum lassen und darauf achten, dass bei größeren Hunden die Verschlüsse aus Metall sind. Alternativ kann man Laderaumgitter und Transportboxen für Kombis empfehlen, die den Hund bei einer starken Bremsung oder einem Aufprall nicht in den Personenraum schleudern lassen.


Autoreisen mit Hund - das müssen Sie beachten

Es ist für uns selbstverständlich uns mit dem Wagen fortzubewegen. Genauso selbstverständlich nehmen wir auch unsere Hunde, Katzen und Kleintiere im Auto überall mit hin.

Hunde gelten im Auto verkehrsrechtlich als Ladung und müssen entsprechend gesichert werden. Dies gilt auch für kleine Hunde, die oft das zweifelhafte Privileg haben, auf der Hutablage die volle Aussicht während der Fahrt zu genießen. Sowohl für den Halter als auch für das Tier kann dies zur Gefahr werden, da das Tier beim Bremsen zum Geschoss wird und sich und den Halter verletzen kann.
Folgende Punkte sind zu beachten:

  • Zur Sicherung von Hunden und Katzen während der Fahrt gibt es verschiedene Möglichkeiten. Neben Transportboxen und Trenngittern werden immer häufiger auch Sicherheitsgeschirre verwendet, die mit einem speziellen Kurzführer am Gurtschloss oder mit dem 3-Punktgurt verbunden werden.
  • Zum Schutz von Autositzen und Kopfstützen kann auf eine Autoschondecke zurückgegriffen werden. Diese gibt dem Hund bzw. der Katze einen besseren Halt, damit er bzw. sie nicht zwischen Rückbank und Vordersitz rutscht. Auch hier kann der Hund bzw. die Katze durch die Gurtdurchführung der Decke angeschnallt werden. Einige Schondecken-Modelle besitzen einen vertikalen Reißverschluss, damit sich ein zusätzlicher Mitfahrer und ein Hund bzw. eine Katze die Rückbank teilen können.
  • Sollte das Tier eine Zeitlang allein im Auto warten müssen, ist es ganz wichtig, die Innentemperatur des Autos im Auge zu behalten. Bei hohen Umgebungstemperaturen können z.B. Hunde ihre Körpertemperatur wesentlich schlechter regulieren als Menschen. Darum darf das Auto, in dem das Tier wartet, gerade in der warmen Jahreszeit, niemals direkt in der Sonne geparkt werden. Außerdem muss immer für eine ausreichende Frischluftzufuhr gesorgt werden. Am Besten werden mehrere Fenster und eventuell das Schiebedach geöffnet. Ein Frischluftgitter ermöglicht es, die Fenster möglichst weit zu öffnen, ohne dass das Tier herausspringen oder ein Mensch hineingreifen kann.
  • Wer eine Reise mit einem Tier plant, sollte unbedingt an die Futter- und Wasserversorgung während der Fahrt denken. Da die Reise an sich für die meisten Tiere schon Stress bedeutet, ist es für das Tier gut, unterwegs sein gewohntes Futter zu bekommen. Auch das Trinken darf nicht zu kurz kommen, da Hunde zum Beispiel beim Hecheln große Wassermengen verdunsten. Hierfür gibt es spezielle Dog on Tour Trinkflaschen und Näpfe, die problemlos mitgenommen werden können und nicht auslaufen oder umkippen können.



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